Mit einem gemeinsamen Auftakttreffen im November 2025 ist unser Projekt „Digistar“ offiziell gestartet. In diesem ersten Kick-off haben die beteiligten Teams die Grundlagen für die kommende Zusammenarbeit gelegt: von der gemeinsamen Ausrichtung über die Aufgabenverteilung bis hin zu den ersten konkreten Arbeitsschritten.

DigiChamp ist ein Verbundprojekt der TU Braunschweig (Institut für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl wi:sis) und der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel (Institut für Produktionstechnik). Die beiden Einrichtungen bringen unterschiedliche Stärken ein und arbeiten eng zusammen: Die stärker konzeptionellen Aufgaben liegen schwerpunktmäßig bei der TU Braunschweig, die stärker technischen bei der Ostfalia – die eigentliche App entsteht jedoch gemeinsam. Begleitet wird das Vorhaben von assoziierten Partnern aus der Region, darunter die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Kreisvolkshochschule Peine, der Landkreis Peine und die IG Metall Südostniedersachsen.
Das Projekt ist auf eine Laufzeit von 24 Monaten angelegt und wird im Rahmen der Regionalen Fachkräftestrategie Süd-Ost-Niedersachsen über die NBank aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF+) gefördert, ergänzt durch eine Kofinanzierung der TU Braunschweig. Die Arbeit ist in mehrere aufeinander aufbauende Arbeitspakete gegliedert – von der Entwicklung der Quizfragen über die Spielumgebung und das Interaktionsdesign bis hin zu Evaluation und langfristiger Verstetigung.
Unser Ziel
DigiChamp möchte Menschen einen niedrigschwelligen, motivierenden Einstieg in das Thema Digitalisierung ermöglichen. Kern ist eine spielerische Quiz-App, die den Zugang bewusst über den digitalen Alltag eröffnet und Schritt für Schritt zu berufsbezogenen Inhalten führt. Im Kick-off einigten sich beide Partner darauf, DigiChamp als Quiz-App zu verstehen, bei der das Beantworten von Fragen einen leichten Einstieg schafft und zugleich beiläufiges Lernen ermöglicht – etwa durch Hinweise auf Fehler, Wiederholungen und motivierende, spielerische Elemente. So soll Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance erfahrbar werden.
Am ersten Auftakttreffen im November 2025 nahmen von der TU Braunschweig Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz, Bijan Khosrawi-Rad, Patrick Hiske und Johanna Thiele teil, von der Ostfalia Hochschule Prof. Dr.-Ing. Udo Triltsch, Niclas Blankenburg und Tim Fischer. Nach einer Vorstellungsrunde gaben die Teams einen Überblick über Motivation und Meilensteine des Projekts, stellten Ergebnisse aus Vorgängerprojekten vor und verständigten sich auf die gemeinsame Ausrichtung sowie die nächsten Schritte.